Ackern für die Zukunft! Land und Rechte für Kleinbäuerinnen in Afrika

Mit dem Slogan „Ackern für die Zukunft!“ setzt sich die ASW (Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.) mit einem Appell an
Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller für Land und Rechte von
Kleinbäuerinnen in Afrika ein.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) will in den kommenden Jahren verstärkt die Landwirtschaft in Afrika fördern, um den Hunger zu bezwingen. Das ist gut so! Leider verfolgt es dabei alte Wege und setzt auf die konventionelle Landwirtschaft nach europäischem Vorbild: Großflächiger Anbau, umfassender Maschineneinsatz, optimiertes Saatgut und intensiver Einsatz von Düngern gehören bei uns zum Credo und werden auf die Verhältnisse vor Ort übertragen.

All dies hat bisher im globalen Süden weder zur Reduzierung von Hunger noch zu einer gerechteren Verteilung von Nahrung geführt!

Die Landwirtschaft im subsaharischen Raum ist kleinteilig, arbeitsintensiv und wenig produktiv. Diese kleinbäuerliche Landwirtschaft, die meist weiblich ist, birgt Chancen für Mensch und Natur. Durch regional angepasstes Saatgut, Sortenvielfalt, Erosionsschutz durch Aufforstung und schonenden Anbau sowie lokale Vermarktung. Kleinbäuerliche Landwirtschaft stärken heißt Frauen stärken!

Hier können Sie den Appell unterzeichnen, die Unterschriften werden am 15. Oktober 2016 an Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller übergeben.