Jahrelang Gesetzesverstöße und Hygienemängel im Landshuter Schlachthof VION (27.07.2016)

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Bild: BR

Einer der größten bayerischen Schlachthöfe hat jahrelang immer wieder gegen Vorschriften und Gesetze in den Bereichen Arbeitsrecht, Tierschutz und Hygiene verstoßen. Laut Unternehmensangaben wird das Fleisch an regionale Metzgereien, die Gastronomie sowie den Lebensmitteleinzel- und großhandel verkauft. Nach Informationen von BR Recherche und Süddeutscher Zeitung zeigt sich nun, dass der Schlachthof jahrelang Vorschriften und Gesetze in den Bereichen Arbeitsrecht, Tierschutz und Hygiene nicht eingehalten hat:

Die Höchstarbeitszeiten von 10 Stunden am Tag wurden regelmäßig eklatant überschritten und „die Überschreitung von Arbeitszeiten betrifft nicht nur Einzelfälle, sondern die Unterlagen (…) dokumentieren, dass das System hat. (…) Wenn aber Arbeitszeitverstöße wiederholt und beharrlich vorkommen, dann sind wir hier schon im strafrechtlichen Bereich“.

Alle 10 Sekunden soll im VION Schlachthof ein Schwein gestochen werden. Doch „es passiert, dass ein Schwein nicht gestochen wird, weil die Leute müde sind.“ Den vollständigen Bericht können Sie hier abrufen.

Die Sendung „Kontrovers“ des Bayerischen Rundfunks berichtet ebenfalls über die katastrophalen Zustände bei VION. Der Bericht wurde am 27.07.2016 ausgestrahlt und ist in der Mediathek abrufbar.

Hier finden Sie alle Sendungen des BR, die über den Schlachthof Landshut berichten.

Hier finden Sie einen Bericht aus dem Landshuter Wochenblatt über den Schlachthof Skandal (27.07.2016)