Slow Food

Slow Food will dass alle Menschen gute Lebensmittel genießen können,
die sauber produziert worden sind. Deshalb unterstützen wir vor allem
handwerkliche Produzenten, die dafür auch fair bezahlt werden sollen.
Dies dient in der Regel auch den Nutztieren, denen wir Lebensbedingungen zugestehen wollen, die zu besserer Gesundheit und weniger Belastungen
beitragen. Die Forderung nach kurzen Transportwegen deckt sich mit der
Forderung nach dem Erhalt kleinerer und langsamer arbeitender
Schlachthöfe. Wir fördern alte Haustierrassen und tradiertes Wissen,
das sowohl dem Geschmackerlebnis als auch dem Tierwohl dient.

Der Link zu unserem Blog:   www.slowerbavaria.de

Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur

Als Stiftspropst der Basilika St. Martin und als Pfarrer der Stadtkirche Landshut darf ich dort nicht fehlen, wo der Tier- und Umweltschutz auf der politischen Agenda steht, und wo man sich Gedanken macht über einen Lebensstil, der mit den Ressourcen der Natur verträglich ist. Denn darin erkenne ich die christlichen Werte wieder, nach denen sich mein Hoffen und mein Handeln ausrichten.

Papst Franziskus schreibt in seiner Enzyklika „Laudato sì“ (2015): „Ich lade dringlich zu einem neuen Dialog ein über die Art und Weise, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. Wir brauchen ein Gespräch, das uns alle zusammenführt, denn die Herausforderung der Umweltsituation, die wir erleben, und ihre menschlichen Wurzeln interessieren und betref­fen uns alle. Die weltweite ökologische Bewegung hat bereits einen langen und ereignis­reichen Weg zurückgelegt und zahlreiche Bürgerverbände hervorgebracht, die der Sensi­bilisierung dienen. Leider pflegen viele Anstrengungen, konkrete Lösungen für die Umwelt­krise zu suchen, vergeblich zu sein, nicht allein wegen der Ablehnung der Machthaber, sondern auch wegen der Interessenlosigkeit der anderen. Die Haltungen, welche – selbst unter den Gläubigen – die Lösungswege blockieren, reichen von der Leugnung des Problems bis zur Gleichgültigkeit, zur bequemen Resignation oder zum blinden Vertrauen auf die tech­nischen Lösungen. Wir brauchen eine neue universale Solidarität. … Alle können wir als Werkzeuge Gottes an der Bewahrung der Schöpfung mitarbeiten, ein jeder von seiner Kultur, seiner Erfahrung, seinen Initiativen und seinen Fähigkeiten aus.“ (Nr. 14).

Dieser Dialog und diese Zusammenarbeit finden im Landshuter Schutzbündnis statt. Deshalb bin ich dabei.

Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur

Kath. Pfarramt St. Martin ▪ Kirchgasse 232 ▪ 84028 Landshut

FBaur@ebmuc.de

Bündnis 90/Die Grünen

Wir Grüne setzen uns ein für eine regionale Landwirtschaft, die das Grundwasser schützt und gesunde Böden für die nächsten Generationen erhält; eine Landwirtschaft, die mit tiergerechter Haltung gesunde und hochwertige Produkte erzeugt.

Die Landwirtschaft in Bayern entwickelt sich in die falsche Richtung. Nach dem System des „Wachse oder weiche“ haben immer mehr landwirtschaftliche Betriebe aufgegeben. Die Industrialisierung der Landwirtschaft nimmt dabei immer stärker zu. Die negativen Folgen sehen wir bei der Belastung des Grundwassers, in der ausgeräumten Landschaft und beim Fortschreiten des Artensterbens. Besonders deutlich wird diese Entwicklung bei der Tierhaltung. Das Tier wird immer mehr als Produktionsfaktor wahrgenommen, weniger als Mitgeschöpf. Um im globalisierten System mithalten zu können, sehen sich Bauern gezwungen, immer billigeres Fleisch zu produzieren. Diese Entwicklung muss gestoppt werden, im Interesse des Tierwohls, der Umwelt und auch der Bauern, die diesen Preiskampf nicht lange überleben können. Aus diesem Grund unterstützen wir Grüne gerne das Schutzbündnis Tier und Umwelt Landshut, das sich dieser Agrarwende verschrieben hat.

IGGT

IGGT

IGGT – Interessengemeinschaft Gesundes Trinkwasser – Hohenthann

Leitgedanken der IGGT

  • Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nummer 1 und muss vorbehaltlos geschützt werden.
  • Die IGGT steht für die, eigentlich selbstverständliche, Formel: Grundwasser = Trinkwasser.
  • Der Eintrag von Gülle aus der Landwirtschaft sowie von Stickstoff und Pflanzenschutzmitteln aus Landwirtschaft und privatem Bereich in Oberflächengewässer und Grundwasser muss erheblich reduziert bzw. gestoppt werden.
  • Es ist nicht tolerierbar, wenn Grundwasser aufbereitet werden muss um Grenzwerte einzuhalten bzw. wenn Grenzwertüberschreitungen hingenommen werden.

Die Massentierhaltung mit all ihren negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt ist nicht mehr akzeptabel. Hier muss aktiv gegengesteuert und die Problematik im Bewusstsein von Erzeugern und Verbrauchern verankert werden.

H-BUL

H-BUL

  • Die H-BUL (Hohenthanner Bürger- und Umweltliste) strebt nachhaltige Entscheidungen an und betrachtet dabei die ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkte gleichwertig.
  • Wir sind eine unabhängige Liste ohne Parteibindung und können daher strittige Themen ohne Fraktionszwang behandeln.
  • Die H-BUL fragt nicht, „Was kann die Gemeinde für UNS tun“, sondern „Was können WIR für die Gemeinde tun“.

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BUND Naturschutz

BUND NaturschutzDass Schlachthöfe und Mastställe immer größer werden ungeachtet der damit zunehmenden Belastungen für Menschen, Tiere und Umwelt ist eine logische Folge der herrschenden Wachstums-ideologie. Das Tier wird dabei nicht mehr als ein Lebewesen wahrgenommen, mit den ihm eigenen Verhaltensweisen sondern ausschließlich als Produktionsfaktor. Niemand mutet seiner Katze oder seinem Hund zu, was Tiere, die für die Fleischproduktion gemästet werden, ertragen müssen. Der im globalen Wirtschaftssystem herrschende Zwang, Fleisch immer billiger herstellen zu müssen, um am Markt zu bleiben, führt in eine Sackgasse.

Darum setzen wir uns zusammen mit anderen Verbänden, Institutionen, Oraganisationen, Bürgerinitiativen und Einzelpersonen im „Bündnis Tier und Umwelt Landshut“ ein für einen Wandel in der Landwirtschaft hin zu einer regional orientierten Landwirtschaft, die ohne genverändertes Soja aus Südamerika und mit tiergerechter Haltung hochwertige Produkte erzeugt und gleichzeitig durch den Verzicht auf Biozide dazu beiträgt, die Vielfalt der Arten und der Lebensräume zu erhalten.