Wochenblatt Anzeige im Juli

„Es ist ein gutes Gefühl, wenn man durch eigenes Verhalten dazu beitrage, Tiere als Mitgeschöpfe zu respektieren und entsprechend zu behandeln“ so Max Reisinger vom Schutzbündnis.

Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte, sollte darauf achten, woher das Fleisch kommt. Leider werden über 70% des Fleischangebotes im Lebensmitteleinzelhandel mit Aktionsangeboten billigst verschleudert. Billigpreise für Fleisch und tierische Produkte senken das Tierschutzniveau. Wie viel Leid billigen Sie an der Fleischtheke?

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Bio-Bauernhöfe im Raum Landshut

Was kann ich als Verbraucher tun, wenn ich nicht vollständig auf tierische Produkte verzichten möchte?

Herkömmliche Markenware garantiert keine artgerechte Haltung. Bio ist zwar nicht immer gleichbedeutend mit idealer Haltung, aber grundsätzliche Mindeststandards müssen eingehalten werden. Wenn Sie konsequent Produkte in Bioqualität kaufen, ist schon ein guter Anfang gemacht.

Unter diesem Link finden Sie die Bio Bauernhöfe im Raum Landshut (externer Link)

Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur

Als Stiftspropst der Basilika St. Martin und als Pfarrer der Stadtkirche Landshut darf ich dort nicht fehlen, wo der Tier- und Umweltschutz auf der politischen Agenda steht, und wo man sich Gedanken macht über einen Lebensstil, der mit den Ressourcen der Natur verträglich ist. Denn darin erkenne ich die christlichen Werte wieder, nach denen sich mein Hoffen und mein Handeln ausrichten.

Papst Franziskus schreibt in seiner Enzyklika „Laudato sì“ (2015): „Ich lade dringlich zu einem neuen Dialog ein über die Art und Weise, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. Wir brauchen ein Gespräch, das uns alle zusammenführt, denn die Herausforderung der Umweltsituation, die wir erleben, und ihre menschlichen Wurzeln interessieren und betref­fen uns alle. Die weltweite ökologische Bewegung hat bereits einen langen und ereignis­reichen Weg zurückgelegt und zahlreiche Bürgerverbände hervorgebracht, die der Sensi­bilisierung dienen. Leider pflegen viele Anstrengungen, konkrete Lösungen für die Umwelt­krise zu suchen, vergeblich zu sein, nicht allein wegen der Ablehnung der Machthaber, sondern auch wegen der Interessenlosigkeit der anderen. Die Haltungen, welche – selbst unter den Gläubigen – die Lösungswege blockieren, reichen von der Leugnung des Problems bis zur Gleichgültigkeit, zur bequemen Resignation oder zum blinden Vertrauen auf die tech­nischen Lösungen. Wir brauchen eine neue universale Solidarität. … Alle können wir als Werkzeuge Gottes an der Bewahrung der Schöpfung mitarbeiten, ein jeder von seiner Kultur, seiner Erfahrung, seinen Initiativen und seinen Fähigkeiten aus.“ (Nr. 14).

Dieser Dialog und diese Zusammenarbeit finden im Landshuter Schutzbündnis statt. Deshalb bin ich dabei.

Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur

Kath. Pfarramt St. Martin ▪ Kirchgasse 232 ▪ 84028 Landshut

FBaur@ebmuc.de

Besichtigung Seepointer Hof

Am Freitag, den 10.07.2015 findet eine Besichtigung des Seepointer Hofes statt (mehr Infos unter http://www.bioeier.de/) Wer Interesse hat und sich den ökologischen Demonstrationsbetrieb genauer ansehen möchte, kann sich gerne anschließen. Wir treffen uns um 16:30 Uhr beim Seepointer im Hof:

Seepoint 1
84184 Tiefenbach
Bayern, Deutschland

Treffpunkt zur Bildung von Fahrgemeinschaften ist um 16:00 Uhr an der Grieserwiese nahe Zunfthaus.