Berliner Senat beantragt Normenkontrolle in Karlsruhe: Schwei­ne­hal­tung vor dem BVerfG

Auf Initiative des grünen Justizsenators Dirk Behrendt hat der Berliner Senat eine Normenkontrollklage gegen die gegenwärtige Schweinehaltung beim Bundesverfassungsgericht beschlossen. Ein wichtiger juristischer Schritt um die Tierquälerei in der industriellen Schweinehaltung in die Öffentlichkeit zu bringen und durch das Bundesverfassungsgericht klären zu lassen, ob die industrielle Schweinehaltung gegen das Tierschutzgesetz und gegen die Verfassung verstößt.

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Antibiotikamengen von 2011 – 2016 für die Postleitzahlenbereiche 84 -Landshut

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Bei der Ersterhebung der Antibiotikamengen im Jahre 2011 wurden 1.706 Tonnen festgestellt, im Jahr 2016 waren es in Deutschland noch 742 Tonnen. Aber der Einsatz von sogenannten Reserveantibiotika wie Cephalosporine der 1.und 3. Generation sowie Fluorchinolone sind auf dem hohen Niveau von 2011 geblieben und hat sich bei den Fluorchinolonen sogar noch um 10 % erhöht. Mit diesen Reserveantibiotika lassen sich weitaus mehr Tiere behandeln, weil die eingesetzte Dosis pro Tier viel geringer ist, als mit den klassischen Antibiotika.

Der Einsatz von Antibiotika hat sich zwar von 2011-2016 im Postleitzahlenbereich „84“ um  52%  reduziert, aber es ist sicher möglich den Antibiotikaeinsatz noch weiter zu reduzieren. Das ist auch notwendig, denn die Rückstände von antibiotikaresistenten Keimen auf dem Fleisch, besonders beim Geflügel und Schweinefleisch nehmen immer mehr zu.

CODE of SURVIVAL. Die Geschichte vom Ende der Gentechnik

Kinoabend Dienstag 24. Oktober um 20:00 Uhr im Kinopolis, Am alten Viehmarkt 5, Landshut 

14 Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“ mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgetragen. Die Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet.
Der Film „Code of Survival“ setzt dieser zerstörerischen Landwirtschaft drei biologisch nachhaltige Projekte entgegen. In einer eindrücklichen Montage konfrontiert der Film die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus. Im Kern steht die Frage: „In welcher Art von Landwirtschaft liegt der Code of Survival auf unserem Planeten?“

Der Grüne Kreisverband Landshut-Stadt lädt am Dienstag den 24.10.2017 um 20.00 Uhr herzlich zu diesem ungewöhnlichen Filmabend im Kinopolis, Am alten Viehmarkt 5 in Landshut ein. Anschließend findet eine Gesprächsrunde mit folgenden Expertinnen und Experten statt:

Sigi Hagl, Landesvorsitzende Bündnis 90 / Die Grünen Bayern
Kathy Mühlebach-Sturm, 1. Vorsitzende BN-KG Landshut, Mitglied im BN-Landesvorstand
Georg Sachsenhauser, Landwirt, Kreisobmann im Bauernverband
Josef Bauer, Biolandwirt Seepointer Hof, Naturland

Moderation:
Elke Rümmelein, Vorstand Kreisverband Landshut-Stadt Bündnis 90/ Die Grünen

Wochenblatt Anzeige im Juli

„Es ist ein gutes Gefühl, wenn man durch eigenes Verhalten dazu beitrage, Tiere als Mitgeschöpfe zu respektieren und entsprechend zu behandeln“ so Max Reisinger vom Schutzbündnis.

Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte, sollte darauf achten, woher das Fleisch kommt. Leider werden über 70% des Fleischangebotes im Lebensmitteleinzelhandel mit Aktionsangeboten billigst verschleudert. Billigpreise für Fleisch und tierische Produkte senken das Tierschutzniveau. Wie viel Leid billigen Sie an der Fleischtheke?

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