BR Sendereihe „Jetzt mal ehrlich“ berichtet über das Schlachthofsterben in Bayern

Das Bayerische Fernsehen war zu Besuch in Landshut. Rainer Maria Jilg berichtet über das Schlachthofsterben in Bayern und die daraus resultierende Erweiterung des Schlachtbetriebes in Landshut.

Interviewpartner sind u.a. Kathy Mühlebach-Sturm und Konrad Haberberger, sowie Elke März-Granda, die sich vor einigen Monaten gegenüber Vion, dem Betreiber des Schlachthofes, kritisch geäußert hat.

Ausstrahlung ist am Montag, den 16.11.2015 um 20:15 im BR

Mehr Informationen zu dieser Sendereihe erhalten Sie unter: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-503290.html

Vortrag: Problemfall Tierfabriken

Auswirkungen nicht bodengebundener Tierhaltung auf die Umwelt
Referentin: Marion Ruppaner, BN-Landwirtschaftsreferentin
Dienstag, 1. Dezember 2015, 20:00 Uhr im Gasthof „Zur Insel“, Badstraße 16

Die fortschreitende Konzentration der Fleisch- und Schlachtbranche erzeugt einen massiven Preisdruck in der Nutztierhaltung. Als Folge wurden in den letzten Jahren in Niederbayern vermehrt größere Ställe gebaut, vorallem für die Schweine- und Hähnchenmast. Von den 800.000 Tonnen Soja (meist gentechnisch verändert), die jährlich als Tierfutter nach Bayern importiert werden, landet die Hälfte in der Schweine- und Geflügelmast. Der Überschuss an Nährstoffen führt zu Belastungen des Bodens und des Grundwassers. Die Referentin zeigt auf, was sich ändern muss, damit die Nutztierhaltung zukunftsfähig wird.

http://www.landshut.bund-naturschutz.de/veranstaltungen/termin/problemfall-tierfabriken-auswirkungen-nicht-bodengebundener-tierhaltung-auf-die-umwelt.html

 

Das geleaste Schwein

Bio-Landwirt Anton Dapont aus dem Rottal bedient mit besonderer Lohnaufzucht eine Niesche. Auf seinem Hof werden Schweine und Rinder artgemäß gehalten und können von über ein „Leasing“ erworben werden.

Rinderleasing ist im weiteren Begriff eine Lohnhaltung für jemanden, der selber nicht in der Lage ist ein Rind zu halten. Sie kaufen sich ein 8 Wochen altes männliches Kalb, das Sie sich selber aussuchen können. Das geleaste Schwein weiterlesen

Verständnis für die heimische Landwirtschaft – woran hakt’s? VR-Bank Landshut lädt zum Dämmerschoppen beim Vilserwirt

Knallharter Preisdruck von Seiten des Lebensmittelhandels, knallharter Rechtfertigungsdruck von Seiten der Tier- und Umweltschützer – viele Landwirte fühlen sich wie die Prügelknaben. Oft vermissen sie bei Geschäftspartnern und Verbrauchern das Verständnis für ihre Arbeit. Woran das liegt und wie Vertrauen aufgebaut werden kann, soll beim Agrarpolitischen Dämmerschoppen der VR-Bank Landshut am Montag, 9. November, um 19 Uhr beim Vilserwirt in Altfraunhofen diskutiert werden. Und es sollen nicht nur Funktionäre über die Landwirte reden, sondern es werden die Landwirte aus der Region selbst zu Wort kommen.

Weitere Infos erhalten Sie über folgenden Link:

Verständnis für die heimische Landwirtschaft

 

 

 

Vortrag von Herrn Prof. Dr. Gareis am 09. November in der VHS Landshut

Der Vortrag wird organisiert vom Stadtforum in Kooperation mit dem Schutzbündnis. Die Veranstaltung hat den Titel „Tierleid – für Billigfleisch“ und handelt sich um Ergebnisse der Studie „Haltungsbedingte Gliedmaßenschäden bei Mastschweinen“. Herr Prof. Dr. Gareis vom Lehrstuhl für Lebensmittelsicherheit an der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigt im Vortrag die auffälligen Ergebnisse bei Untersuchungen von Mastschweinen, die bei der Anlieferung an drei Schlachthöfen festgestellt wurden.

Auf der Webseite der VHS Landshut können Sie weitere Informationen entnehmen: VHS Landshut – Stadtforum: „Tierleid – für Billigfleisch“

Treffen aller Bündnispartner, Unterstützer und Interessierter

Ein Treffen aller Bündnispartner, Unterstützer und Interessierter ist für Dienstag, den 27.10. um 19.30 Uhr angesetzt. Stattfinden wird es im Mera Desh, Heilig-Geist-Gasse 403 (1.OG), 84028 Landshut, gegenüber der alten Post.
Wer sich für das Schutzbündnis interessiert kann gerne am Treffen teilnehmen – bitte kurze Info an info@schutzbuendnis.de


Folgende Punkte möchten wir besprechen:
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Demonstration am DBV-„Veredelungstag“ in Essenbach

Am Mittwoch, den 09.09.2015, findet in der Eskara-Halle in Essenbach ein „Veredelungstag“ statt. „Wo liegt die Perspektive für die Schweinehaltung in Deutschland“, ist die Losung dieser Veranstaltung. Der Bauernverband versucht mit der „Initiative Tierwohl“ zu suggerieren, dass damit schon ausreichend Maßnahmen für mehr Tierwohl ergriffen werden.
Wir sind der Meinung, die Initiative Tierwohl ist ein fauler Kompromiss. Statt einer radikalen Wende in der Massentierhaltung versprechen die Beteiligten Verbesserungen zum Schnäppchenpreis. 

Deshalb wollen wir am kommenden Mittwoch, den 09. September vor der Eskara Halle demonstrieren. Der DBV-Veredelungstag beginnt um 10:00 Uhr, die Demonstration startet gegen 08:45 Uhr.

Zur Bildung von Fahrgemeinschaften zur Fahrt nach Essenbach treffen sich die Demonstranten um 08:20 Uhr auf dem Parkplatz vor dem „Landshuter Netzwerk“, ehemals Hauptpostamt neben dem Landshuter Hauptbahnhof. Es gibt einige freie Plätze.

Lebensmittelwarnung

Die Bundesländer oder das BVL publizieren auf dieser Internetseite öffentliche Warnungen und Informationen im Sinne des § 40 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches.

In der Regel handelt es sich um Hinweise der zuständigen Behörden auf eine Information der Öffentlichkeit oder eine Rücknahme- oder Rückrufaktion durch den Lebensmittelunternehmer. Erfasst werden einschlägige Informationen über Lebensmittel, die möglicherweise bereits an Endverbraucher abgegeben wurden: Link auf Lebensmittelwarnung.de

Verheizt für billige Milch – das Leiden der deutschen Turbokühe

Die ARD-Dokumentation „Verheizt für billige Milch – das Leiden der deutschen Turbokühe“

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videosextern/verheizt-fuer-billige-milch-das-leiden-der-deutschen-turbokuehe-102.html

zeigt verheerende Missstände bei der Milchproduktion auf. Für billige Milch (und daraus erzeugte Milchprodukte) werden Hochleistungskühe gezüchtet, die nach kurzer Lebenszeit aussortiert werden, sobald sie keine hohe Quote mehr an Milch bringen. Dies ist die Degradierung der Kuh zur reinen Milchmaschine. Durch die Hochleistungszucht leiden die Tiere an Verheizt für billige Milch – das Leiden der deutschen Turbokühe weiterlesen