Ackern für die Zukunft! Land und Rechte für Kleinbäuerinnen in Afrika

Mit dem Slogan „Ackern für die Zukunft!“ setzt sich die ASW (Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.) mit einem Appell an
Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller für Land und Rechte von
Kleinbäuerinnen in Afrika ein.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) will in den kommenden Jahren verstärkt die Landwirtschaft in Afrika fördern, um den Hunger zu bezwingen. Das ist gut so! Leider verfolgt es dabei alte Wege und setzt auf die konventionelle Landwirtschaft nach europäischem Vorbild: Großflächiger Anbau, umfassender Maschineneinsatz, optimiertes Saatgut und intensiver Einsatz von Düngern gehören bei uns zum Credo und werden auf die Verhältnisse vor Ort übertragen.

All dies hat bisher im globalen Süden weder zur Reduzierung von Hunger noch zu einer gerechteren Verteilung von Nahrung geführt!

Die Landwirtschaft im subsaharischen Raum ist kleinteilig, arbeitsintensiv und wenig produktiv. Diese kleinbäuerliche Landwirtschaft, die meist weiblich ist, birgt Chancen für Mensch und Natur. Durch regional angepasstes Saatgut, Sortenvielfalt, Erosionsschutz durch Aufforstung und schonenden Anbau sowie lokale Vermarktung. Kleinbäuerliche Landwirtschaft stärken heißt Frauen stärken!

Hier können Sie den Appell unterzeichnen, die Unterschriften werden am 15. Oktober 2016 an Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller übergeben.

 

Die Biene braucht unsere Hilfe

Das „Schutzbündnis Tier und Umwelt“ lädt zum Vortrag „Mein Garten – ein Bienenparadies“ am  Samstag, den 20. Februar um 18:30 Uhr im Gasthaus „Zur Insel“ in Landshut ein.

Johannes Selmansberger zeigt in seinem Vortrag anhand von vielen Beispielen wie man im Garten ein regelrechtes Bienenparadies für Honig- und Wildbienen entstehen lassen kann und welche Fehler bei der Ansiedlung von Wildbienen auf jeden Fall vermieden werden sollen.

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Schutzbündnis Treffen aller Bündnispartner, Unterstützer und Interessierter

Ein Treffen aller Bündnispartner, Unterstützer und Interessierter ist für Donnerstag, den 25.02.2016 um 19.30 Uhr angesetzt. Stattfinden wird es im Mera Desh, Heilig-Geist-Gasse 403 (1.OG), 84028 Landshut. Die Agenda folgt…
Wer sich für das Schutzbündnis interessiert ist herzlich willkommen!

Aufruf zur Demo in Berlin

Der BUND Naturschutz fährt nach Berlin zur Großdemonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“ am Samstag den 16. Januar 2016

Wie in den vergangenen 5 Jahren wollen wir wieder zeitgleich zur Grünen Woche in Berlin unseren Widerstand zu Massentierhaltung, Gentechnik, TTIP und CETA in Berlin sichtbar machen. Ab Landshut organisiert die BUND-Naturschutz-Kreisgruppe einen Bus nach Berlin. Mit unseren Protesten gegen CETA und TTIP im letzten Jahr haben wir erreicht, dass die Verhandlungen zwischen Europa und den USA massiv ins Stocken geraten sind. Deshalb haben wir gute Chancen, dass CETA nicht wie geplant ratifiziert wird und die TTIP- Verhandlungen gestoppt werden. Zeigen wir nach der großen Demo im vergangenen Oktober, dass unser Protest weiter besteht und wächst.

2016 muss die Agrar- und Ernährungswende eingeläutet werden: Wir appellieren an EU-Agrarkommissar Phil Hogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: Beenden Sie die Förderung von Agrarkonzernen!

Treten Sie ein für eine Qualitätsoffensive anstatt einseitig auf Export zu setzen! Wir stehen für Ernährungssouveränität und wollen einen internationalen Handel, der sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht an den Interessen der Konzerne orientiert: STOPP  TTIP und CETA

Abfahrt Landshut, Hauptbahnhof: 3:30 Uhr
Rückfahrt: ca. 17:00 Uhr
Fahrtkosten: 35 € pro Person, ermäßigt (Schüler und Studenten) 20 €
Anmeldung unter kathy@muehlebach-sturm.de oder 0871-50154
Anmeldung per e-mail mit Angabe von Name, Vorname und Handynummer
Weitere Infos unter:
http://wir-haben-es-satt.de
http://www.bund.net/themen_und_projekte/landwirtschaft/demo_wir_haben_es_satt/

„Nutztier als Mitgeschöpf“ in der evangelischen Akademie in Tutzing

Eine radikale Wende in der Nutztierhaltung fordern sogar Gutachter im Auftrag der Bundesregierung. Doch wie kann es gelingen, die Landwirte und den Fleischhandel, aber auch die Verbraucher dafür zu gewinnen? Nicht nur Methoden der Tierhaltung, auch die Einstellungen zum Nutztier stehen auf dem Prüfstand.

Die Evangelische Akademie in Tutzing behandelt das Thema „Nutztier als Mitgeschöpf“ vom 16.11. – 17.11.2015. Das Programm finden Sie auf der Webseite der Evangelischen Akademie Tutzing

BR Sendereihe „Jetzt mal ehrlich“ berichtet über das Schlachthofsterben in Bayern

Das Bayerische Fernsehen war zu Besuch in Landshut. Rainer Maria Jilg berichtet über das Schlachthofsterben in Bayern und die daraus resultierende Erweiterung des Schlachtbetriebes in Landshut.

Interviewpartner sind u.a. Kathy Mühlebach-Sturm und Konrad Haberberger, sowie Elke März-Granda, die sich vor einigen Monaten gegenüber Vion, dem Betreiber des Schlachthofes, kritisch geäußert hat.

Ausstrahlung ist am Montag, den 16.11.2015 um 20:15 im BR

Mehr Informationen zu dieser Sendereihe erhalten Sie unter: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-503290.html

Vortrag: Problemfall Tierfabriken

Auswirkungen nicht bodengebundener Tierhaltung auf die Umwelt
Referentin: Marion Ruppaner, BN-Landwirtschaftsreferentin
Dienstag, 1. Dezember 2015, 20:00 Uhr im Gasthof „Zur Insel“, Badstraße 16

Die fortschreitende Konzentration der Fleisch- und Schlachtbranche erzeugt einen massiven Preisdruck in der Nutztierhaltung. Als Folge wurden in den letzten Jahren in Niederbayern vermehrt größere Ställe gebaut, vorallem für die Schweine- und Hähnchenmast. Von den 800.000 Tonnen Soja (meist gentechnisch verändert), die jährlich als Tierfutter nach Bayern importiert werden, landet die Hälfte in der Schweine- und Geflügelmast. Der Überschuss an Nährstoffen führt zu Belastungen des Bodens und des Grundwassers. Die Referentin zeigt auf, was sich ändern muss, damit die Nutztierhaltung zukunftsfähig wird.

http://www.landshut.bund-naturschutz.de/veranstaltungen/termin/problemfall-tierfabriken-auswirkungen-nicht-bodengebundener-tierhaltung-auf-die-umwelt.html

 

Das geleaste Schwein

Bio-Landwirt Anton Dapont aus dem Rottal bedient mit besonderer Lohnaufzucht eine Niesche. Auf seinem Hof werden Schweine und Rinder artgemäß gehalten und können von über ein „Leasing“ erworben werden.

Rinderleasing ist im weiteren Begriff eine Lohnhaltung für jemanden, der selber nicht in der Lage ist ein Rind zu halten. Sie kaufen sich ein 8 Wochen altes männliches Kalb, das Sie sich selber aussuchen können. Das geleaste Schwein weiterlesen

Verständnis für die heimische Landwirtschaft – woran hakt’s? VR-Bank Landshut lädt zum Dämmerschoppen beim Vilserwirt

Knallharter Preisdruck von Seiten des Lebensmittelhandels, knallharter Rechtfertigungsdruck von Seiten der Tier- und Umweltschützer – viele Landwirte fühlen sich wie die Prügelknaben. Oft vermissen sie bei Geschäftspartnern und Verbrauchern das Verständnis für ihre Arbeit. Woran das liegt und wie Vertrauen aufgebaut werden kann, soll beim Agrarpolitischen Dämmerschoppen der VR-Bank Landshut am Montag, 9. November, um 19 Uhr beim Vilserwirt in Altfraunhofen diskutiert werden. Und es sollen nicht nur Funktionäre über die Landwirte reden, sondern es werden die Landwirte aus der Region selbst zu Wort kommen.

Weitere Infos erhalten Sie über folgenden Link:

Verständnis für die heimische Landwirtschaft

 

 

 

Vortrag von Herrn Prof. Dr. Gareis am 09. November in der VHS Landshut

Der Vortrag wird organisiert vom Stadtforum in Kooperation mit dem Schutzbündnis. Die Veranstaltung hat den Titel „Tierleid – für Billigfleisch“ und handelt sich um Ergebnisse der Studie „Haltungsbedingte Gliedmaßenschäden bei Mastschweinen“. Herr Prof. Dr. Gareis vom Lehrstuhl für Lebensmittelsicherheit an der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigt im Vortrag die auffälligen Ergebnisse bei Untersuchungen von Mastschweinen, die bei der Anlieferung an drei Schlachthöfen festgestellt wurden.

Auf der Webseite der VHS Landshut können Sie weitere Informationen entnehmen: VHS Landshut – Stadtforum: „Tierleid – für Billigfleisch“