Demonstration am DBV-„Veredelungstag“ in Essenbach

Am Mittwoch, den 09.09.2015, findet in der Eskara-Halle in Essenbach ein „Veredelungstag“ statt. „Wo liegt die Perspektive für die Schweinehaltung in Deutschland“, ist die Losung dieser Veranstaltung. Der Bauernverband versucht mit der „Initiative Tierwohl“ zu suggerieren, dass damit schon ausreichend Maßnahmen für mehr Tierwohl ergriffen werden.
Wir sind der Meinung, die Initiative Tierwohl ist ein fauler Kompromiss. Statt einer radikalen Wende in der Massentierhaltung versprechen die Beteiligten Verbesserungen zum Schnäppchenpreis. 

Deshalb wollen wir am kommenden Mittwoch, den 09. September vor der Eskara Halle demonstrieren. Der DBV-Veredelungstag beginnt um 10:00 Uhr, die Demonstration startet gegen 08:45 Uhr.

Zur Bildung von Fahrgemeinschaften zur Fahrt nach Essenbach treffen sich die Demonstranten um 08:20 Uhr auf dem Parkplatz vor dem „Landshuter Netzwerk“, ehemals Hauptpostamt neben dem Landshuter Hauptbahnhof. Es gibt einige freie Plätze.

Lebensmittelwarnung

Die Bundesländer oder das BVL publizieren auf dieser Internetseite öffentliche Warnungen und Informationen im Sinne des § 40 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches.

In der Regel handelt es sich um Hinweise der zuständigen Behörden auf eine Information der Öffentlichkeit oder eine Rücknahme- oder Rückrufaktion durch den Lebensmittelunternehmer. Erfasst werden einschlägige Informationen über Lebensmittel, die möglicherweise bereits an Endverbraucher abgegeben wurden: Link auf Lebensmittelwarnung.de

Verheizt für billige Milch – das Leiden der deutschen Turbokühe

Die ARD-Dokumentation „Verheizt für billige Milch – das Leiden der deutschen Turbokühe“

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videosextern/verheizt-fuer-billige-milch-das-leiden-der-deutschen-turbokuehe-102.html

zeigt verheerende Missstände bei der Milchproduktion auf. Für billige Milch (und daraus erzeugte Milchprodukte) werden Hochleistungskühe gezüchtet, die nach kurzer Lebenszeit aussortiert werden, sobald sie keine hohe Quote mehr an Milch bringen. Dies ist die Degradierung der Kuh zur reinen Milchmaschine. Durch die Hochleistungszucht leiden die Tiere an Verheizt für billige Milch – das Leiden der deutschen Turbokühe weiterlesen

Gericht verpasst März-Granda einen Maulkorb

Das Landgericht München hat eine einstweilige Verfügung gegen die Landshuter ÖDP-Stadtverordnete Elke März-Granda erlassen.

Danach darf die Politikerin ab sofort nicht mehr behaupten und verbreiten, „die Verwaltung der Stadt Landshut habe den Stadträten mitgeteilt, dass auf dem Vion Schlachthof in Landshut eklatante Verstöße gegen Hygienevorschriften festgestellt worden seien“. Weiterhin ist ihr die Wiederholung der Behauptung „eklatante Verstöße seien auf dem Vion Schlachthof in Landshut vorhanden“ untersagt worden.

„Bei Verstößen gegen diese einstweilige Verfügung kann das Gericht gegen Frau März-Granda wegen jeder Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro, ersatzweise bis zu sechs Monaten Ordnungshaft, erlassen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Vion.

Das Unternehmen Vion SBL Landshut GmbH und die Vion GmbH hatten den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen März-Granda gestellt, nachdem sie sich geweigert hatte, eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben. (Bericht im Wochenblatt Landshut vom 16.06.2015)

„Was ist ein eklatanter Verstoß“

Stadträtin Elke März-Granda wehrt sich gegen eine Unterlassungserklärung von VION, Bericht in der LZ vom 13.06.2015

15-06-13-Was ist ein eklatanter Verstoß

Hygienemängel am Schlachthof: Hagl und März-Granda haken nach – „Geheimhaltung nicht mehr vertretbar“

“Die Verwaltung berichtet dem Stadtrat und der Öffentlichkeit über Beanstandungen und Verstöße im Hygienebereich beim Landshuter Schlachthof seit Aufnahme des Schlachthofbetriebes” – mit diesem Antrag wollen jetzt die Stadträtinnen Sigi Hagl (Grüne) und Elke März-Granda (ÖDP) neue Dynamik in ein Thema bringen, das ihnen seit längerem am Herzen liegt.

Sie berufen sich konkret auf eine “Auskunftspflicht”, die es “nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG), nach dem Bayerischen Umweltinformationsgesetz (BayUIG) und dem Gesetz zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG)” gebe.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.