Vortragsreihe Zukunftsfähige Landwirtschaft

Bild: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Bild: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Die Herausforderungen, vor der die Landwirtschaft regional als auch global steht, sind gewaltig. Die Landwirtschaft leidet schon heute unter der menschgemachten Klimaerwärmung (Dürren, Starkregenereignisse, u.a.).

Gleichzeitig trägt die industrielle Landwirtschaft nicht unwesentlich zur Klimaerwärmung bei. Die Bekämpfung des Hungers, die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit sowie der Biodiversität sind weitere brennende Probleme. Ausgerichtet von der Katholischen Universität Eichstatt-Ingolstadt in Kooperation mit dem BUND Naturschutz in Bayern e.V.  spricht diese Sommervortragsreihe Menschen in kirchlichen und sozialen Institutionen, in Umweltschutzverbänden bzw. alle an, die sich nicht wegducken sondern ernsthaft diesen Herausforderungen stellen wollen.

Film „Dem Wasser auf den Grund gehen“

Lorenz Knauer hat sich auf eine spannende Reise kreuz und quer durch Bayern gemacht, um herauszufinden, wie die Wasserversorger mit der enormen Herausforderung umgehen, auch künftig möglichst unbelastetes Wasser an die Verbraucher zu liefern; Dabei trifft er auch auf die Bürgerinitiative in Niederbayern, die sich gegen den ungebremsten Ausbau von Schweineställen in der Gegend zur Wehr setzt… weiterlesen

Film Premiere „Dem Wasser auf den Grund gehen – Schutz für unser kostbarstes Lebensmittel“ am 17.03. im Landshuter Salzstadel

Das BR Fernsehen sendet in der Sendung „Unter unserem Himmel“ den Film am Sonntag, 25. März 2018, von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr

Filmtipp! „Fleisch – warum wir Tiere lieben und trotzdem essen“

Rinder, Schweine, Hühner – jeden Tag werden in Deutschland etwa zwei Millionen Tiere geschlachtet. Trotzdem wollen die allermeisten Menschen lieber nicht wissen, wie eine Schlachtung abläuft. Wir kuscheln mit Hunden und Katzen und verdrängen gleichzeitig, dass für unseren Fleischkonsum Tiere sterben müssen.
Die WDR Sendung „Quarks“ hat darum ein radikales und bislang einzigartiges Experiment gewagt: Mitten in der Fußgängerzone bietet ein Landwirt lebende Gänse zum Verkauf an und schlachtet sie vor den Augen der Kunden. Außerdem fragt Quarks, wie wir mit gutem Gewissen Fleisch essen können.

Hier geht es zum Film

Aufruf zur Demo „Wir haben es satt!“ in Berlin

Wir vom Schutzbündnis Tier und Umwelt kämpfen gegen die Haltung von Tieren in Massen, die Tierleid erzeugt und durch zuviel Gülle unser Grundwasser belastet. Aber unsere Politiker (Christian Schmid, CSU) setzen sich für Rahmenbedingungen ein, die die Bauern zwingt, zu Weltmarktpreisen zu produzieren und dies geht nur durch Masse.

Und weil die Politik in Berlin gemacht wird, ruft ein großes Bündnis verschiedenster Verbände und Institutionen zum achten Mal zur Großdemo „Wir haben es satt“ auf (siehe Anlage).

Bitte nehmen Sie / nimm teil und melden Sie sich / melde dich umgehend zur Busfahrt an.

Das Big Business mit dem billigen Fleisch ist ein schmutziges Geschäft.

Noch nie war Schweinefleisch so billig wie heute. Aber ist Fleisch wirklich so billig? Und was hat es mit den durch Gülle verseuchten Böden und Trinkwasserbrunnen zu tun, mit über Steuergelder bezahlten EU-Strafzölle für fehlende Umweltauflagen, mit billigen Lohnarbeitern aus Osteuropa?

Das Big Business mit dem billigen Fleisch ist ein schmutziges Geschäft.

Sehen Sie hier den Film in der Arte Mediathek (externer Link)

Anzeigenserie zur Bundestagswahl

In der Zeit vom 08. März bis zum 02. August 2017 machte das Schutzbündnis mit acht Anzeigen im Landshuter Wochenblatt auf die Missstände und Probleme der intensiven Tierhaltung aufmerksam. Die Leser wurden aufgerufen, mit Ihrer Entscheidung bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 ein Zeichen zu setzen für eine andere Landwirtschaftspolitik, die es Landwirten ermöglicht, aus dem „immer-mehr-und-immer-billiger-produzieren-zu-müssen“ auszusteigen.

Im Einzelnen wurden folgenden Themen angesprochen:
März: Trinkwasserprobleme wegen zu viel Gülle auf den Feldern.
April: Glyphosat-der Allestöter soll nicht für weitere 10 Jahre genehmigt werden.
Mai: Tierleid in Mastbetrieben, Enge, Spaltenböden, kupierte Schwänze.
Juni: Artensterben durch flächenhaften Pestizideinsatz.
Juli: Billigfleisch an der Theke liegen lassen.
August: Antibiotikaresistenz – die Natur schlägt zurück

Petition: Stoppt die Gülle-Verschmutzung – Schützt unser Wasser!

Jedes Jahr wird in Deutschland viel mehr Gülle auf den Feldern ausgebracht als Pflanzen und Böden aufnehmen können. Die großindustrielle Agrarwirtschaft ist eine Gefahr für unsere wichtigste Lebensgrundlage: das Wasser.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft sowie Aktion Agrar, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, die Deutsche Umwelthilfe, der Deutsche Naturschutzring, der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches, Germanwatch, Greenpeace, die GRÜNE LIGA , der Naturschutzbund Deutschland und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wollen die Nitrat-Verschmutzung der Böden und Gewässer stoppen. Hierzu wurde eine Petition ins Leben gerufen.

Die Petition richtet sich an die Bundesregierung und die Europäische Kommission. Ziel ist es, dass das bestehende Düngerecht verschärft wird.

Unterstützen Sie die Petition gegen die Gülleverschmutzung

 

Anzeige im Wochenblatt (Juni 2017)

Stummer Frühling – Industrielle Landwirtschaft zerstört die Vogelarten

Durch den massiven Einsatz von Insektiziden sterben immer mehr Insekten. Die Insektenbiomasse ist um 80 % zurückgegangen. Das führt zu einem geringen Nahrungsangebot für Vögel. Insgesamt kommt ein Verlust von rund 300 Millionen Brutpaaren seit 1980 zustande.

Den Bericht im Wochenblatt können Sie hier lesen in der hier

Die ganze Wochenblatt Anzeige lesen Sie hier

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