Volksbegehren Artenvielfalt / Rettet die Bienen

Wir befinden uns mitten drin im größten Artensterben seit den Dinosauriern und ein Großteil der Bevölkerung reagiert äußerst besorgt auf diese Entwicklung. Jetzt haben wir ein wirksames Werkzeug in der Hand. Als Bürgerinnen und Bürger des Freistaats Bayern können wir für eine historische Wende sorgen: Mit dem Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ – für das beste bayerische Naturschutzgesetz und für eine gravierende Wende in der bayerischen Landespolitik!

Die ÖDP hat gemeinsam mit vielen Experten einen Gesetzesentwurf verfasst, der alle Hebel im bayerischen Naturschutzgesetz in Bewegung bringt, um dem gravierendem Artensterben wirksame Regeln entgegen zu setzen und um die bäuerlich arbeitenden Landwirte in Bayern zu unterstützen.
Die erste Hürde ist bereits überwunden. Knapp 100.000 Menschen haben in der 1. Zulassungsphase für das Volksbegehren unterschrieben.

Jetzt stehen wir direkt vor der zweiten und größten Herausforderung: 10% der bayerischen Wählerinnen und Wähler müssen sich zwischen dem 31. Januar und dem 13. Februar 2019 in den Rathäusern eintragen. Das sind knapp 1 Millionen Menschen!

Dafür brauchen wir viele aktive Unterstützer und einen starken lokalen Aktionskreis!

Aufgrund des hohen Zeitdrucks laden wir Sie deshalb herzlich ein zur Aktionskreisgründung „Rettet die Bienen!“ in der Stadt und im Landkreis Landshut

am Mittwoch, den 09. Januar 2019 um 19 Uhr im Gasthaus zur Insel (Wintergarten) in Landshut

und hoffen sehr, dass Sie Zeit haben, zu kommen.

Bitte leiten Sie diese Einladung und diesen Aufruf an Ihr Netzwerk weiter. Unabhängig von diesem Termin suchen wir schon jetzt Unterstützer. Wer kann zwischen dem 31. Januar und 13. Februar mithelfen beim Infostand und Rathauslotsendienst? Wer kann Flyer verteilen oder Plakate kleben? Bitte tragen Sie sich in dieser Liste ein

 

Tiersegnung am 03.10.2018 in Peter und Paul

Foto: Irene Pfeifer (privat)

Die traditionelle Tiersegnung in St. Peter und Paul nimmt Blick auf den folgenden Franziskustag, der auch Welttierschutztag ist.

Irene Pfeiffer (Tierärztin und Bäuerin, siehe Foto) nahm mit Rind Tilla (Werdenfelser Rasse) an der Tiersegnung in Peter und Paul teil und erhielt vor einem Fenster einen Paradeplatz. Das Interesse der Teilnehmer*innen der Tiersegnung an Rind Tilla war groß.

Viele Menschen wissen allerdings wenig darüber, wie Nutztiere gehalten werden (dürfen!). Die legalen Haltungsbedingungen führen zu teilweise massivem Tierleid und sind nicht geeignet, Nutztiere artgemäß aufwachsen und leben zu lassen. Begegnungen mit Nutztieren lösen aber – genauso wie andere Tiere – bei Menschen, groß und klein – Gefühle der Empathie aus. Dieses Erlebnis ist wichtig, um bereit zu sein, mehr Tierwohl einzufordern und über das eigene Konsum- und Essverhalten nachzudenken und es zu ändern.

Mia ham’s satt! Raus auf die Straße am 6. Oktober!

Quelle: www.umweltinstitut.org
Quelle: www.umweltinstitut.org

Darum geht’s: Ob es um das Artensterben, dreckige Luft in den Städten oder den Flächenfraß auf dem Land geht: Bisher spielten Umweltthemen im bayerischen Wahlkampf nur eine Nebenrolle. Das wollen wir ändern!

Am 6. Oktober – eine Woche vor der Landtagswahl – werden wir deshalb gemeinsam mit vielen tausend Menschen in München für eine andere bayerische Landwirtschafts- und Verkehrspolitik demonstrieren. mehr….

 

Aktion „Blitzwerfer“ auf Bundeskanzleramt – Massentierhaltung stoppen – Privilegierung einschränken

Noch immer genießen Tierhaltungsanlagen im Außenbereich weitgehende Privilegierung. Um den Bau weiterer Massentierhaltungsanlagen und die Verseuchung des Grundwassers mit Nitrat zu stoppen, legt die Bundesregierung daher eine Änderung des Baugesetzes vor, die absolute Obergrenzen für Tierhaltungsanlagen vorsieht und nach der die Gemeinden den Bau weiterer Anlagen stoppen können, wenn die Zahl der Tiere maximal zwei Großvieheinheiten (entspricht 2 Kühen) pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche übersteigt; Zudem muss gewährleistet sein, dass nicht nur genügend Flächen zur Futtererzeugung vorhanden sind, sondern dass das Futter auch tatsächlich auf diesen Flächen angebaut wird.
Deshalb fordern wir, dass die Bundesregierung mit einem verschärften Düngegesetz und einer strikteren Düngeverordnung die Güllemengen deutlich reduziert!

Grundwasser braucht Atempause und Chance auf Erholung. Berichte in der LZ vom 15.05.2018

Landshuter Zeitung vom 15.05.2018
Landshuter Zeitung vom 15.05.2018

Die industrielle Landwirtschaft, speziell die Massentierhaltung, zerstört auf Dauer unser Grund- und Trinkwasser.

Mit einer Blitzkamera-Aktion hat das Schutzbündnis auf die katastrophale Situation aufmerksam gemacht. Über diese Technik wurde der Text „Massentierhaltung im Landkreis Landshut zerstört unser Trinkwasser“ auf vier Objekte projiziert. Darunter waren das Bundeskanzleramt in Berlin, das Landratsamt Landshut, das Rathaus Hohenthann und das Futtersilo eines Schweinemastbetriebs.

Die Landshuter Zeitung berichtete am 15.05.2018 über die Pressekonferenz über das Trinkwasser und die Massentierhaltung im Landkreis Landshut sowie über die Blitzkamera-Aktion. 

Millionen Schweine sterben für den Müll

Rund 60 Millionen Schweine werden in Deutschland geschlachtet. 13,6 Millionen Tiere aber überleben die Mast erst gar nicht, bzw. müssen vorher notgetötet werden. Das sind rund ein Fünftel aller Schweine, die in Deutschland geboren werden. Eine unfassbare Anzahl von toten Schweinen. Das zeigt deutlich auf wie katastrophal und tierquälerisch die Haltungsbedingungen in der industriellen Tierhaltung sind.

Der SWR Report Mainz zeigt mit Recherchen, warum die Sau eine arme Sau ist. 

Vortragsreihe Zukunftsfähige Landwirtschaft

Bild: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Bild: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Die Herausforderungen, vor der die Landwirtschaft regional als auch global steht, sind gewaltig. Die Landwirtschaft leidet schon heute unter der menschgemachten Klimaerwärmung (Dürren, Starkregenereignisse, u.a.).

Gleichzeitig trägt die industrielle Landwirtschaft nicht unwesentlich zur Klimaerwärmung bei. Die Bekämpfung des Hungers, die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit sowie der Biodiversität sind weitere brennende Probleme. Ausgerichtet von der Katholischen Universität Eichstatt-Ingolstadt in Kooperation mit dem BUND Naturschutz in Bayern e.V.  spricht diese Sommervortragsreihe Menschen in kirchlichen und sozialen Institutionen, in Umweltschutzverbänden bzw. alle an, die sich nicht wegducken sondern ernsthaft diesen Herausforderungen stellen wollen.

Film „Dem Wasser auf den Grund gehen“

Lorenz Knauer hat sich auf eine spannende Reise kreuz und quer durch Bayern gemacht, um herauszufinden, wie die Wasserversorger mit der enormen Herausforderung umgehen, auch künftig möglichst unbelastetes Wasser an die Verbraucher zu liefern; Dabei trifft er auch auf die Bürgerinitiative in Niederbayern, die sich gegen den ungebremsten Ausbau von Schweineställen in der Gegend zur Wehr setzt… weiterlesen

Film Premiere „Dem Wasser auf den Grund gehen – Schutz für unser kostbarstes Lebensmittel“ am 17.03. im Landshuter Salzstadel

Das BR Fernsehen sendet in der Sendung „Unter unserem Himmel“ den Film am Sonntag, 25. März 2018, von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr