Mia ham’s satt! Raus auf die Straße am 6. Oktober!

Quelle: www.umweltinstitut.org
Quelle: www.umweltinstitut.org

Darum geht’s: Ob es um das Artensterben, dreckige Luft in den Städten oder den Flächenfraß auf dem Land geht: Bisher spielten Umweltthemen im bayerischen Wahlkampf nur eine Nebenrolle. Das wollen wir ändern!

Am 6. Oktober – eine Woche vor der Landtagswahl – werden wir deshalb gemeinsam mit vielen tausend Menschen in München für eine andere bayerische Landwirtschafts- und Verkehrspolitik demonstrieren. mehr….

 

Aktion „Blitzwerfer“ auf Bundeskanzleramt – Massentierhaltung stoppen – Privilegierung einschränken

Noch immer genießen Tierhaltungsanlagen im Außenbereich weitgehende Privilegierung. Um den Bau weiterer Massentierhaltungsanlagen und die Verseuchung des Grundwassers mit Nitrat zu stoppen, legt die Bundesregierung daher eine Änderung des Baugesetzes vor, die absolute Obergrenzen für Tierhaltungsanlagen vorsieht und nach der die Gemeinden den Bau weiterer Anlagen stoppen können, wenn die Zahl der Tiere maximal zwei Großvieheinheiten (entspricht 2 Kühen) pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche übersteigt; Zudem muss gewährleistet sein, dass nicht nur genügend Flächen zur Futtererzeugung vorhanden sind, sondern dass das Futter auch tatsächlich auf diesen Flächen angebaut wird.
Deshalb fordern wir, dass die Bundesregierung mit einem verschärften Düngegesetz und einer strikteren Düngeverordnung die Güllemengen deutlich reduziert!

Grundwasser braucht Atempause und Chance auf Erholung. Berichte in der LZ vom 15.05.2018

Landshuter Zeitung vom 15.05.2018
Landshuter Zeitung vom 15.05.2018

Die industrielle Landwirtschaft, speziell die Massentierhaltung, zerstört auf Dauer unser Grund- und Trinkwasser.

Mit einer Blitzkamera-Aktion hat das Schutzbündnis auf die katastrophale Situation aufmerksam gemacht. Über diese Technik wurde der Text „Massentierhaltung im Landkreis Landshut zerstört unser Trinkwasser“ auf vier Objekte projiziert. Darunter waren das Bundeskanzleramt in Berlin, das Landratsamt Landshut, das Rathaus Hohenthann und das Futtersilo eines Schweinemastbetriebs.

Die Landshuter Zeitung berichtete am 15.05.2018 über die Pressekonferenz über das Trinkwasser und die Massentierhaltung im Landkreis Landshut sowie über die Blitzkamera-Aktion. 

Millionen Schweine sterben für den Müll

Rund 60 Millionen Schweine werden in Deutschland geschlachtet. 13,6 Millionen Tiere aber überleben die Mast erst gar nicht, bzw. müssen vorher notgetötet werden. Das sind rund ein Fünftel aller Schweine, die in Deutschland geboren werden. Eine unfassbare Anzahl von toten Schweinen. Das zeigt deutlich auf wie katastrophal und tierquälerisch die Haltungsbedingungen in der industriellen Tierhaltung sind.

Der SWR Report Mainz zeigt mit Recherchen, warum die Sau eine arme Sau ist. 

Vortragsreihe Zukunftsfähige Landwirtschaft

Bild: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Bild: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Die Herausforderungen, vor der die Landwirtschaft regional als auch global steht, sind gewaltig. Die Landwirtschaft leidet schon heute unter der menschgemachten Klimaerwärmung (Dürren, Starkregenereignisse, u.a.).

Gleichzeitig trägt die industrielle Landwirtschaft nicht unwesentlich zur Klimaerwärmung bei. Die Bekämpfung des Hungers, die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit sowie der Biodiversität sind weitere brennende Probleme. Ausgerichtet von der Katholischen Universität Eichstatt-Ingolstadt in Kooperation mit dem BUND Naturschutz in Bayern e.V.  spricht diese Sommervortragsreihe Menschen in kirchlichen und sozialen Institutionen, in Umweltschutzverbänden bzw. alle an, die sich nicht wegducken sondern ernsthaft diesen Herausforderungen stellen wollen.

Film „Dem Wasser auf den Grund gehen“

Lorenz Knauer hat sich auf eine spannende Reise kreuz und quer durch Bayern gemacht, um herauszufinden, wie die Wasserversorger mit der enormen Herausforderung umgehen, auch künftig möglichst unbelastetes Wasser an die Verbraucher zu liefern; Dabei trifft er auch auf die Bürgerinitiative in Niederbayern, die sich gegen den ungebremsten Ausbau von Schweineställen in der Gegend zur Wehr setzt… weiterlesen

Film Premiere „Dem Wasser auf den Grund gehen – Schutz für unser kostbarstes Lebensmittel“ am 17.03. im Landshuter Salzstadel

Das BR Fernsehen sendet in der Sendung „Unter unserem Himmel“ den Film am Sonntag, 25. März 2018, von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr

Filmtipp! „Fleisch – warum wir Tiere lieben und trotzdem essen“

Rinder, Schweine, Hühner – jeden Tag werden in Deutschland etwa zwei Millionen Tiere geschlachtet. Trotzdem wollen die allermeisten Menschen lieber nicht wissen, wie eine Schlachtung abläuft. Wir kuscheln mit Hunden und Katzen und verdrängen gleichzeitig, dass für unseren Fleischkonsum Tiere sterben müssen.
Die WDR Sendung „Quarks“ hat darum ein radikales und bislang einzigartiges Experiment gewagt: Mitten in der Fußgängerzone bietet ein Landwirt lebende Gänse zum Verkauf an und schlachtet sie vor den Augen der Kunden. Außerdem fragt Quarks, wie wir mit gutem Gewissen Fleisch essen können.

Hier geht es zum Film

Aufruf zur Demo „Wir haben es satt!“ in Berlin

Wir vom Schutzbündnis Tier und Umwelt kämpfen gegen die Haltung von Tieren in Massen, die Tierleid erzeugt und durch zuviel Gülle unser Grundwasser belastet. Aber unsere Politiker (Christian Schmid, CSU) setzen sich für Rahmenbedingungen ein, die die Bauern zwingt, zu Weltmarktpreisen zu produzieren und dies geht nur durch Masse.

Und weil die Politik in Berlin gemacht wird, ruft ein großes Bündnis verschiedenster Verbände und Institutionen zum achten Mal zur Großdemo „Wir haben es satt“ auf (siehe Anlage).

Bitte nehmen Sie / nimm teil und melden Sie sich / melde dich umgehend zur Busfahrt an.