Grundwasser braucht Atempause und Chance auf Erholung. Berichte in der LZ vom 15.05.2018

Landshuter Zeitung vom 15.05.2018
Landshuter Zeitung vom 15.05.2018

Die industrielle Landwirtschaft, speziell die Massentierhaltung, zerstört auf Dauer unser Grund- und Trinkwasser. Mit einer sogenannten Blitzkameraaktion, bei der der Text „Massentierhaltung im Landkreis Landshut zerstört unser Trinkwasser“ auf vier Objekte – das Bundeskanzleramt in Berlin, das Landratsamt Landshut, das Rathaus Hohenthann und das Futtersilo eines Schweinemastbetriebs – projiziert wurde, hat es auf die Situation in der Region aufmerksam gemacht.

Die Landshuter Zeitung berichtet:

2018-05-15_Landshuter_Zeitung_Seite_1 -Grundwasser braucht Atempause

2018-05-15_Landshuter_Zeitung_Seite_13 – Grundwasser braucht Chance zur Erholung

Millionen Schweine sterben für den Müll

Rund 60 Millionen Schweine werden in Deutschland geschlachtet. 13,6 Millionen Tiere aber überleben die Mast erst gar nicht, bzw. müssen vorher notgetötet werden. Das sind rund ein Fünftel aller Schweine, die in Deutschland geboren werden. Eine unfassbare Anzahl von toten Schweinen. Das zeigt deutlich auf wie katastrophal und tierquälerisch die Haltungsbedingungen in der industriellen Tierhaltung sind.

Der SWR Report Mainz zeigt mit Recherchen, warum die Sau eine arme Sau ist. 

Das Big Business mit dem billigen Fleisch ist ein schmutziges Geschäft.

Noch nie war Schweinefleisch so billig wie heute. Aber ist Fleisch wirklich so billig? Und was hat es mit den durch Gülle verseuchten Böden und Trinkwasserbrunnen zu tun, mit über Steuergelder bezahlten EU-Strafzölle für fehlende Umweltauflagen, mit billigen Lohnarbeitern aus Osteuropa?

Das Big Business mit dem billigen Fleisch ist ein schmutziges Geschäft.

Sehen Sie hier den Film in der Arte Mediathek (externer Link)