Aktion „Blitzwerfer“ auf Bundeskanzleramt – Massentierhaltung stoppen – Privilegierung einschränken

Noch immer genießen Tierhaltungsanlagen im Außenbereich weitgehende Privilegierung. Um den Bau weiterer Massentierhaltungsanlagen und die Verseuchung des Grundwassers mit Nitrat zu stoppen, legt die Bundesregierung daher eine Änderung des Baugesetzes vor, die absolute Obergrenzen für Tierhaltungsanlagen vorsieht und nach der die Gemeinden den Bau weiterer Anlagen stoppen können, wenn die Zahl der Tiere maximal zwei Großvieheinheiten (entspricht 2 Kühen) pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche übersteigt; Zudem muss gewährleistet sein, dass nicht nur genügend Flächen zur Futtererzeugung vorhanden sind, sondern dass das Futter auch tatsächlich auf diesen Flächen angebaut wird.
Deshalb fordern wir, dass die Bundesregierung mit einem verschärften Düngegesetz und einer strikteren Düngeverordnung die Güllemengen deutlich reduziert!

Grundwasser braucht Atempause und Chance auf Erholung. Berichte in der LZ vom 15.05.2018

Landshuter Zeitung vom 15.05.2018
Landshuter Zeitung vom 15.05.2018

Die industrielle Landwirtschaft, speziell die Massentierhaltung, zerstört auf Dauer unser Grund- und Trinkwasser.

Mit einer Blitzkamera-Aktion hat das Schutzbündnis auf die katastrophale Situation aufmerksam gemacht. Über diese Technik wurde der Text „Massentierhaltung im Landkreis Landshut zerstört unser Trinkwasser“ auf vier Objekte projiziert. Darunter waren das Bundeskanzleramt in Berlin, das Landratsamt Landshut, das Rathaus Hohenthann und das Futtersilo eines Schweinemastbetriebs.

Die Landshuter Zeitung berichtete am 15.05.2018 über die Pressekonferenz über das Trinkwasser und die Massentierhaltung im Landkreis Landshut sowie über die Blitzkamera-Aktion.