Dissertation von Tanya Reymann: Vergleichende Überprüfung des Tierschutzes in Schlachthöfen

An bayerischen Schlachtbetrieben endet die Reise des Schweins oft qualvoll. Im Frühjahr 2016 veröffentlichte das Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eine Studie, die einen Einblick in die Schlachterbranche gewährt, so brutal und nah, wie es ihn in Bayern nie zuvor gab. Die Doktorandin Tanya Reymann untersuchte von Januar 2014 bis Januar 2015 zwanzig große bayerische Schlachthöfe. Dabei stellte sie fest, dass Schlachtbetriebe zahlreich gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen. Bei jedem vierten elektrisch betäubten Schwein kam es zu Problemen. Schweine erlitten etwa heftige Stromstöße und wurden dem Risiko ausgesetzt, bei der Schlachtung den Todesstich in die Halsschlagader mitzuerleben.

Hier der Link zur Dissertation

Bienenkiller verbieten!

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Quelle: campact.de
Seit vielen Jahren sind Pestizide, die Bienensterben verursachen, verboten. Jetzt will Agrarminister Christian Schmidt die hochwirksamen Insektizide wieder auf die Äcker lassen. Für Bayer und BASF ein großes Geschäft, für viele Bienen der sichere Tod.

Wenn Sie das auch verhindern möchten, so können Sie den Campact-Appell unterzeichnen, der sich an Minister Schmidt richtet: https://www.campact.de/Bienenkiller

Veranstaltung „Glyphosat – raus aus der Giftspirale!“

Am Dienstag, den 3. Mai findet um 19.30 h  im Vilserwirt in Hohenthann (Rottenburger Straße 34) die Veranstaltung „Glyphosat – raus aus der Giftspirale!“ statt.  Dazu kommt MdB Harald Ebner aus Baden-Württemberg, Sprecher für Gentechnik und Bioökonomiepolitik der grünen Bundestagsfraktion, zu uns. Dabei sein wird auch Thomas Gambke (MdB )und Rosi Steinberger (MdL). Veranstaltung „Glyphosat – raus aus der Giftspirale!“ weiterlesen

99.6 % der Urinproben mit Glyphosat belastet – Ergebnisse der Aktion „Urinale“

Am 4. März 2016 wurden in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin die Ergebnisse der »Urinale 2015« vorgestellt. Von 2009 auswertbaren  Urinproben sind 99,6 Prozent mit Glyphosat belastet gewesen.

Glyphosat ist ein sogenanntes Breitbandherbizid gegen ein- und zweikeimblättrige Pflanzen – ein Gift, das prinzipiell zum Tod aller Pflanzen führt, die mit ihm in Kontakt kommen. Nur gentechnisch veränderte Pflanzen sowie auf natürlichem Weg resistent gewordene Gewächse widerstehen der Chemikalie. Glyphosat ist das weltweit am meisten verkaufte Ackergift. Der größte Produzent ist Monsanto mit seinen »Roundup«-Produkten. 99.6 % der Urinproben mit Glyphosat belastet – Ergebnisse der Aktion „Urinale“ weiterlesen

Ackern für die Zukunft! Land und Rechte für Kleinbäuerinnen in Afrika

Mit dem Slogan „Ackern für die Zukunft!“ setzt sich die ASW (Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.) mit einem Appell an
Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller für Land und Rechte von
Kleinbäuerinnen in Afrika ein.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) will in den kommenden Jahren verstärkt die Landwirtschaft in Afrika fördern, um den Hunger zu bezwingen. Das ist gut so! Leider verfolgt es dabei alte Wege und setzt auf die konventionelle Landwirtschaft nach europäischem Vorbild: Großflächiger Anbau, umfassender Maschineneinsatz, optimiertes Saatgut und intensiver Einsatz von Düngern gehören bei uns zum Credo und werden auf die Verhältnisse vor Ort übertragen.

All dies hat bisher im globalen Süden weder zur Reduzierung von Hunger noch zu einer gerechteren Verteilung von Nahrung geführt!

Die Landwirtschaft im subsaharischen Raum ist kleinteilig, arbeitsintensiv und wenig produktiv. Diese kleinbäuerliche Landwirtschaft, die meist weiblich ist, birgt Chancen für Mensch und Natur. Durch regional angepasstes Saatgut, Sortenvielfalt, Erosionsschutz durch Aufforstung und schonenden Anbau sowie lokale Vermarktung. Kleinbäuerliche Landwirtschaft stärken heißt Frauen stärken!

Hier können Sie den Appell unterzeichnen, die Unterschriften werden am 15. Oktober 2016 an Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller übergeben.

 

Die Biene braucht unsere Hilfe

Das „Schutzbündnis Tier und Umwelt“ lädt zum Vortrag „Mein Garten – ein Bienenparadies“ am  Samstag, den 20. Februar um 18:30 Uhr im Gasthaus „Zur Insel“ in Landshut ein.

Johannes Selmansberger zeigt in seinem Vortrag anhand von vielen Beispielen wie man im Garten ein regelrechtes Bienenparadies für Honig- und Wildbienen entstehen lassen kann und welche Fehler bei der Ansiedlung von Wildbienen auf jeden Fall vermieden werden sollen.

Die Biene braucht unsere Hilfe weiterlesen

Schutzbündnis Treffen aller Bündnispartner, Unterstützer und Interessierter

Ein Treffen aller Bündnispartner, Unterstützer und Interessierter ist für Donnerstag, den 25.02.2016 um 19.30 Uhr angesetzt. Stattfinden wird es im Mera Desh, Heilig-Geist-Gasse 403 (1.OG), 84028 Landshut. Die Agenda folgt…
Wer sich für das Schutzbündnis interessiert ist herzlich willkommen!

Aufruf zur Demo in Berlin

Der BUND Naturschutz fährt nach Berlin zur Großdemonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“ am Samstag den 16. Januar 2016

Wie in den vergangenen 5 Jahren wollen wir wieder zeitgleich zur Grünen Woche in Berlin unseren Widerstand zu Massentierhaltung, Gentechnik, TTIP und CETA in Berlin sichtbar machen. Ab Landshut organisiert die BUND-Naturschutz-Kreisgruppe einen Bus nach Berlin. Mit unseren Protesten gegen CETA und TTIP im letzten Jahr haben wir erreicht, dass die Verhandlungen zwischen Europa und den USA massiv ins Stocken geraten sind. Deshalb haben wir gute Chancen, dass CETA nicht wie geplant ratifiziert wird und die TTIP- Verhandlungen gestoppt werden. Zeigen wir nach der großen Demo im vergangenen Oktober, dass unser Protest weiter besteht und wächst.

2016 muss die Agrar- und Ernährungswende eingeläutet werden: Wir appellieren an EU-Agrarkommissar Phil Hogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: Beenden Sie die Förderung von Agrarkonzernen!

Treten Sie ein für eine Qualitätsoffensive anstatt einseitig auf Export zu setzen! Wir stehen für Ernährungssouveränität und wollen einen internationalen Handel, der sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht an den Interessen der Konzerne orientiert: STOPP  TTIP und CETA

Abfahrt Landshut, Hauptbahnhof: 3:30 Uhr
Rückfahrt: ca. 17:00 Uhr
Fahrtkosten: 35 € pro Person, ermäßigt (Schüler und Studenten) 20 €
Anmeldung unter kathy@muehlebach-sturm.de oder 0871-50154
Anmeldung per e-mail mit Angabe von Name, Vorname und Handynummer
Weitere Infos unter:
http://wir-haben-es-satt.de
http://www.bund.net/themen_und_projekte/landwirtschaft/demo_wir_haben_es_satt/

„Nutztier als Mitgeschöpf“ in der evangelischen Akademie in Tutzing

Eine radikale Wende in der Nutztierhaltung fordern sogar Gutachter im Auftrag der Bundesregierung. Doch wie kann es gelingen, die Landwirte und den Fleischhandel, aber auch die Verbraucher dafür zu gewinnen? Nicht nur Methoden der Tierhaltung, auch die Einstellungen zum Nutztier stehen auf dem Prüfstand.

Die Evangelische Akademie in Tutzing behandelt das Thema „Nutztier als Mitgeschöpf“ vom 16.11. – 17.11.2015. Das Programm finden Sie auf der Webseite der Evangelischen Akademie Tutzing