Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur

Als Stiftspropst der Basilika St. Martin und als Pfarrer der Stadtkirche Landshut darf ich dort nicht fehlen, wo der Tier- und Umweltschutz auf der politischen Agenda steht, und wo man sich Gedanken macht über einen Lebensstil, der mit den Ressourcen der Natur verträglich ist. Denn darin erkenne ich die christlichen Werte wieder, nach denen sich mein Hoffen und mein Handeln ausrichten.

Papst Franziskus schreibt in seiner Enzyklika „Laudato sì“ (2015): „Ich lade dringlich zu einem neuen Dialog ein über die Art und Weise, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. Wir brauchen ein Gespräch, das uns alle zusammenführt, denn die Herausforderung der Umweltsituation, die wir erleben, und ihre menschlichen Wurzeln interessieren und betref­fen uns alle. Die weltweite ökologische Bewegung hat bereits einen langen und ereignis­reichen Weg zurückgelegt und zahlreiche Bürgerverbände hervorgebracht, die der Sensi­bilisierung dienen. Leider pflegen viele Anstrengungen, konkrete Lösungen für die Umwelt­krise zu suchen, vergeblich zu sein, nicht allein wegen der Ablehnung der Machthaber, sondern auch wegen der Interessenlosigkeit der anderen. Die Haltungen, welche – selbst unter den Gläubigen – die Lösungswege blockieren, reichen von der Leugnung des Problems bis zur Gleichgültigkeit, zur bequemen Resignation oder zum blinden Vertrauen auf die tech­nischen Lösungen. Wir brauchen eine neue universale Solidarität. … Alle können wir als Werkzeuge Gottes an der Bewahrung der Schöpfung mitarbeiten, ein jeder von seiner Kultur, seiner Erfahrung, seinen Initiativen und seinen Fähigkeiten aus.“ (Nr. 14).

Dieser Dialog und diese Zusammenarbeit finden im Landshuter Schutzbündnis statt. Deshalb bin ich dabei.

Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur

Kath. Pfarramt St. Martin ▪ Kirchgasse 232 ▪ 84028 Landshut

FBaur@ebmuc.de

Besichtigung Seepointer Hof

Am Freitag, den 10.07.2015 findet eine Besichtigung des Seepointer Hofes statt (mehr Infos unter http://www.bioeier.de/) Wer Interesse hat und sich den ökologischen Demonstrationsbetrieb genauer ansehen möchte, kann sich gerne anschließen. Wir treffen uns um 16:30 Uhr beim Seepointer im Hof:

Seepoint 1
84184 Tiefenbach
Bayern, Deutschland

Treffpunkt zur Bildung von Fahrgemeinschaften ist um 16:00 Uhr an der Grieserwiese nahe Zunfthaus.

Gericht verpasst März-Granda einen Maulkorb

Das Landgericht München hat eine einstweilige Verfügung gegen die Landshuter ÖDP-Stadtverordnete Elke März-Granda erlassen.

Danach darf die Politikerin ab sofort nicht mehr behaupten und verbreiten, „die Verwaltung der Stadt Landshut habe den Stadträten mitgeteilt, dass auf dem Vion Schlachthof in Landshut eklatante Verstöße gegen Hygienevorschriften festgestellt worden seien“. Weiterhin ist ihr die Wiederholung der Behauptung „eklatante Verstöße seien auf dem Vion Schlachthof in Landshut vorhanden“ untersagt worden.

„Bei Verstößen gegen diese einstweilige Verfügung kann das Gericht gegen Frau März-Granda wegen jeder Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro, ersatzweise bis zu sechs Monaten Ordnungshaft, erlassen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Vion.

Das Unternehmen Vion SBL Landshut GmbH und die Vion GmbH hatten den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen März-Granda gestellt, nachdem sie sich geweigert hatte, eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben. (Bericht im Wochenblatt Landshut vom 16.06.2015)

„Was ist ein eklatanter Verstoß“

Stadträtin Elke März-Granda wehrt sich gegen eine Unterlassungserklärung von VION, Bericht in der LZ vom 13.06.2015

15-06-13-Was ist ein eklatanter Verstoß

Hygienemängel am Schlachthof: Hagl und März-Granda haken nach – „Geheimhaltung nicht mehr vertretbar“

“Die Verwaltung berichtet dem Stadtrat und der Öffentlichkeit über Beanstandungen und Verstöße im Hygienebereich beim Landshuter Schlachthof seit Aufnahme des Schlachthofbetriebes” – mit diesem Antrag wollen jetzt die Stadträtinnen Sigi Hagl (Grüne) und Elke März-Granda (ÖDP) neue Dynamik in ein Thema bringen, das ihnen seit längerem am Herzen liegt.

Sie berufen sich konkret auf eine “Auskunftspflicht”, die es “nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG), nach dem Bayerischen Umweltinformationsgesetz (BayUIG) und dem Gesetz zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG)” gebe.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.