Treffen aller Bündnispartner, Unterstützer und Interessierter

Ein Treffen aller Bündnispartner, Unterstützer und Interessierter ist für Dienstag, den 27.10. um 19.30 Uhr angesetzt. Stattfinden wird es im Mera Desh, Heilig-Geist-Gasse 403 (1.OG), 84028 Landshut, gegenüber der alten Post.
Wer sich für das Schutzbündnis interessiert kann gerne am Treffen teilnehmen – bitte kurze Info an info@schutzbuendnis.de


Folgende Punkte möchten wir besprechen:
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Demonstration am DBV-„Veredelungstag“ in Essenbach

Am Mittwoch, den 09.09.2015, findet in der Eskara-Halle in Essenbach ein „Veredelungstag“ statt. „Wo liegt die Perspektive für die Schweinehaltung in Deutschland“, ist die Losung dieser Veranstaltung. Der Bauernverband versucht mit der „Initiative Tierwohl“ zu suggerieren, dass damit schon ausreichend Maßnahmen für mehr Tierwohl ergriffen werden.
Wir sind der Meinung, die Initiative Tierwohl ist ein fauler Kompromiss. Statt einer radikalen Wende in der Massentierhaltung versprechen die Beteiligten Verbesserungen zum Schnäppchenpreis. 

Deshalb wollen wir am kommenden Mittwoch, den 09. September vor der Eskara Halle demonstrieren. Der DBV-Veredelungstag beginnt um 10:00 Uhr, die Demonstration startet gegen 08:45 Uhr.

Zur Bildung von Fahrgemeinschaften zur Fahrt nach Essenbach treffen sich die Demonstranten um 08:20 Uhr auf dem Parkplatz vor dem „Landshuter Netzwerk“, ehemals Hauptpostamt neben dem Landshuter Hauptbahnhof. Es gibt einige freie Plätze.

Lebensmittelwarnung

Die Bundesländer oder das BVL publizieren auf dieser Internetseite öffentliche Warnungen und Informationen im Sinne des § 40 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches.

In der Regel handelt es sich um Hinweise der zuständigen Behörden auf eine Information der Öffentlichkeit oder eine Rücknahme- oder Rückrufaktion durch den Lebensmittelunternehmer. Erfasst werden einschlägige Informationen über Lebensmittel, die möglicherweise bereits an Endverbraucher abgegeben wurden: Link auf Lebensmittelwarnung.de

Bio-Bauernhöfe im Raum Landshut

Was kann ich als Verbraucher tun, wenn ich nicht vollständig auf tierische Produkte verzichten möchte?

Herkömmliche Markenware garantiert keine artgerechte Haltung. Bio ist zwar nicht immer gleichbedeutend mit idealer Haltung, aber grundsätzliche Mindeststandards müssen eingehalten werden. Wenn Sie konsequent Produkte in Bioqualität kaufen, ist schon ein guter Anfang gemacht.

Unter diesem Link finden Sie die Bio Bauernhöfe im Raum Landshut (externer Link)

Verheizt für billige Milch – das Leiden der deutschen Turbokühe

Die ARD-Dokumentation „Verheizt für billige Milch – das Leiden der deutschen Turbokühe“

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videosextern/verheizt-fuer-billige-milch-das-leiden-der-deutschen-turbokuehe-102.html

zeigt verheerende Missstände bei der Milchproduktion auf. Für billige Milch (und daraus erzeugte Milchprodukte) werden Hochleistungskühe gezüchtet, die nach kurzer Lebenszeit aussortiert werden, sobald sie keine hohe Quote mehr an Milch bringen. Dies ist die Degradierung der Kuh zur reinen Milchmaschine. Durch die Hochleistungszucht leiden die Tiere an Verheizt für billige Milch – das Leiden der deutschen Turbokühe weiterlesen

Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur

Als Stiftspropst der Basilika St. Martin und als Pfarrer der Stadtkirche Landshut darf ich dort nicht fehlen, wo der Tier- und Umweltschutz auf der politischen Agenda steht, und wo man sich Gedanken macht über einen Lebensstil, der mit den Ressourcen der Natur verträglich ist. Denn darin erkenne ich die christlichen Werte wieder, nach denen sich mein Hoffen und mein Handeln ausrichten.

Papst Franziskus schreibt in seiner Enzyklika „Laudato sì“ (2015): „Ich lade dringlich zu einem neuen Dialog ein über die Art und Weise, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. Wir brauchen ein Gespräch, das uns alle zusammenführt, denn die Herausforderung der Umweltsituation, die wir erleben, und ihre menschlichen Wurzeln interessieren und betref­fen uns alle. Die weltweite ökologische Bewegung hat bereits einen langen und ereignis­reichen Weg zurückgelegt und zahlreiche Bürgerverbände hervorgebracht, die der Sensi­bilisierung dienen. Leider pflegen viele Anstrengungen, konkrete Lösungen für die Umwelt­krise zu suchen, vergeblich zu sein, nicht allein wegen der Ablehnung der Machthaber, sondern auch wegen der Interessenlosigkeit der anderen. Die Haltungen, welche – selbst unter den Gläubigen – die Lösungswege blockieren, reichen von der Leugnung des Problems bis zur Gleichgültigkeit, zur bequemen Resignation oder zum blinden Vertrauen auf die tech­nischen Lösungen. Wir brauchen eine neue universale Solidarität. … Alle können wir als Werkzeuge Gottes an der Bewahrung der Schöpfung mitarbeiten, ein jeder von seiner Kultur, seiner Erfahrung, seinen Initiativen und seinen Fähigkeiten aus.“ (Nr. 14).

Dieser Dialog und diese Zusammenarbeit finden im Landshuter Schutzbündnis statt. Deshalb bin ich dabei.

Stiftspropst Dr. Franz Joseph Baur

Kath. Pfarramt St. Martin ▪ Kirchgasse 232 ▪ 84028 Landshut

FBaur@ebmuc.de

Besichtigung Seepointer Hof

Am Freitag, den 10.07.2015 findet eine Besichtigung des Seepointer Hofes statt (mehr Infos unter http://www.bioeier.de/) Wer Interesse hat und sich den ökologischen Demonstrationsbetrieb genauer ansehen möchte, kann sich gerne anschließen. Wir treffen uns um 16:30 Uhr beim Seepointer im Hof:

Seepoint 1
84184 Tiefenbach
Bayern, Deutschland

Treffpunkt zur Bildung von Fahrgemeinschaften ist um 16:00 Uhr an der Grieserwiese nahe Zunfthaus.