Filmtipp! „Fleisch – warum wir Tiere lieben und trotzdem essen“

Rinder, Schweine, Hühner – jeden Tag werden in Deutschland etwa zwei Millionen Tiere geschlachtet. Trotzdem wollen die allermeisten Menschen lieber nicht wissen, wie eine Schlachtung abläuft. Wir kuscheln mit Hunden und Katzen und verdrängen gleichzeitig, dass für unseren Fleischkonsum Tiere sterben müssen.
Die WDR Sendung „Quarks“ hat darum ein radikales und bislang einzigartiges Experiment gewagt: Mitten in der Fußgängerzone bietet ein Landwirt lebende Gänse zum Verkauf an und schlachtet sie vor den Augen der Kunden. Außerdem fragt Quarks, wie wir mit gutem Gewissen Fleisch essen können.

Hier geht es zum Film

Aufruf zur Demo „Wir haben es satt!“ in Berlin

Wir vom Schutzbündnis Tier und Umwelt kämpfen gegen die Haltung von Tieren in Massen, die Tierleid erzeugt und durch zuviel Gülle unser Grundwasser belastet. Aber unsere Politiker (Christian Schmid, CSU) setzen sich für Rahmenbedingungen ein, die die Bauern zwingt, zu Weltmarktpreisen zu produzieren und dies geht nur durch Masse.

Und weil die Politik in Berlin gemacht wird, ruft ein großes Bündnis verschiedenster Verbände und Institutionen zum achten Mal zur Großdemo „Wir haben es satt“ auf (siehe Anlage).

Bitte nehmen Sie / nimm teil und melden Sie sich / melde dich umgehend zur Busfahrt an.

Bild: privat
Bild: privat

Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen am 28.10.2017 in 56 deutschen Städten Billigfleisch von Lidl mit grellgelben Warnaufklebern – „Mit Tierleid“ oder „Mit Antibiotika“. Die Landshuter Zeitung berichtet.

Die Aktion wurde von  Mitgliedern  des Schutzbündnisses Tier und Umwelt Landshut mit unterstützt. Hier berichtet Greenpeace über die Lidl Aktion.

Das nächste Bündnistreffen findet statt am

Dienstag, den 14. November 2017 um 19:30 Uhr im Nebenraum in der Tafernwirtschaft Schönbrunn in Landshut.

Interessierte sind herzlich willkommen!!

Berliner Senat beantragt Normenkontrolle in Karlsruhe: Schwei­ne­hal­tung vor dem BVerfG

CC: Wikimedia Commons, the free media repository
Quelle: Wikimedia Commons, the free media repository

Auf Initiative des grünen Justizsenators Dirk Behrendt hat der Berliner Senat eine Normenkontrollklage gegen die gegenwärtige Schweinehaltung beim Bundesverfassungsgericht beschlossen. Ein wichtiger juristischer Schritt um die Tierquälerei in der industriellen Schweinehaltung in die Öffentlichkeit zu bringen und durch das Bundesverfassungsgericht klären zu lassen, ob die industrielle Schweinehaltung gegen das Tierschutzgesetz und gegen die Verfassung verstößt.

Die ganze Meldung lesen Sie hier

Antibiotikamengen von 2011 – 2016 für die Postleitzahlenbereiche 84 -Landshut

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Bei der Ersterhebung der Antibiotikamengen im Jahre 2011 wurden 1.706 Tonnen festgestellt, im Jahr 2016 waren es in Deutschland noch 742 Tonnen. Aber der Einsatz von sogenannten Reserveantibiotika wie Cephalosporine der 1.und 3. Generation sowie Fluorchinolone sind auf dem hohen Niveau von 2011 geblieben und hat sich bei den Fluorchinolonen sogar noch um 10 % erhöht. Mit diesen Reserveantibiotika lassen sich weitaus mehr Tiere behandeln, weil die eingesetzte Dosis pro Tier viel geringer ist, als mit den klassischen Antibiotika.

Der Einsatz von Antibiotika hat sich zwar von 2011-2016 im Postleitzahlenbereich „84“ um  52%  reduziert, aber es ist sicher möglich den Antibiotikaeinsatz noch weiter zu reduzieren. Das ist auch notwendig, denn die Rückstände von antibiotikaresistenten Keimen auf dem Fleisch, besonders beim Geflügel und Schweinefleisch nehmen immer mehr zu.

CODE of SURVIVAL. Die Geschichte vom Ende der Gentechnik

Kinoabend Dienstag 24. Oktober um 20:00 Uhr im Kinopolis, Am alten Viehmarkt 5, Landshut 

14 Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“ mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgetragen. Die Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet.
Der Film „Code of Survival“ setzt dieser zerstörerischen Landwirtschaft drei biologisch nachhaltige Projekte entgegen. In einer eindrücklichen Montage konfrontiert der Film die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus. Im Kern steht die Frage: „In welcher Art von Landwirtschaft liegt der Code of Survival auf unserem Planeten?“

Der Grüne Kreisverband Landshut-Stadt lädt am Dienstag den 24.10.2017 um 20.00 Uhr herzlich zu diesem ungewöhnlichen Filmabend im Kinopolis, Am alten Viehmarkt 5 in Landshut ein. Anschließend findet eine Gesprächsrunde mit folgenden Expertinnen und Experten statt:

Sigi Hagl, Landesvorsitzende Bündnis 90 / Die Grünen Bayern
Kathy Mühlebach-Sturm, 1. Vorsitzende BN-KG Landshut, Mitglied im BN-Landesvorstand
Georg Sachsenhauser, Landwirt, Kreisobmann im Bauernverband
Josef Bauer, Biolandwirt Seepointer Hof, Naturland

Moderation:
Elke Rümmelein, Vorstand Kreisverband Landshut-Stadt Bündnis 90/ Die Grünen

Das Big Business mit dem billigen Fleisch ist ein schmutziges Geschäft.

Noch nie war Schweinefleisch so billig wie heute. Aber ist Fleisch wirklich so billig? Und was hat es mit den durch Gülle verseuchten Böden und Trinkwasserbrunnen zu tun, mit über Steuergelder bezahlten EU-Strafzölle für fehlende Umweltauflagen, mit billigen Lohnarbeitern aus Osteuropa?

Das Big Business mit dem billigen Fleisch ist ein schmutziges Geschäft.

Sehen Sie hier den Film in der Arte Mediathek (externer Link)